Auch wenn Ameisen manchmal lästig sind, übernehmen sie doch viele nützliche Aufgaben im Garten. Sie fressen beispielsweise die Eier von Schädlingen, Schnecken und Raupen und vertilgen tote Tiere sowie abgestorbene Pflanzenteile.
Nimmt die Population jedoch Überhand, kann eine wimmelnde Ameisenschar auf den Essensvorräten oder eine Ameisenstraße durch das Wohnzimmer für den Menschen ziemlich störend sein. Da Ameisen sehr geruchsempfindlich sind, kann eine Vertreibung durch einfache Hausmittel oft gute Wirkung zeigen.
Orangen-, Grapefruit- oder Zitronenscheiben an den Nestern, bzw. entlang der Ameisenstraßen ausgelegt sind eine gute Hilfe im Kampf gegen die Insekten. Alternativ streut man Zimt, Kaffee oder Backpulver auf die betroffenen Stellen. Ein umgedrehter Blumentopf, mit Erde oder Holzwolle gefüllt und auf das Nest gestellt, kann Wunder wirken. Die Ameisen ziehen in den Topf, den man anschließend mit einem untergeschobenen Spaten aus dem Garten entfernen kann. Ebenso können die Tiere durch starkes Wässern vertrieben werden.
Zeigen alle Vertreibungsmaßnahmen keine Wirkung, kann ein einfaches Ameisengift hergestellt werden. Dazu vermischt man frische Hefe mit Honig und legt es um die Nester aus. Die Ameisen verfüttern die Hefeteile an ihre Brut, die dann daran sterben.
(TB)