Vogelfreunde versuchen mit der Fütterung nichts anderes als den Vögeln die Nahrungssuche und das Überleben zu erleichtern, was diese dann aus Dankbarkeit laut zwitschern verkünden.
Leider ist es auch der Mensch, der seinen Garten so akkurat herrichtet, von Gestrüpp und wilden Pflanzen befreit und somit den Vögeln auch den Lebensraum beschneidet. In landwirtschaftlichen Gebieten wird gegen die Insekten Pestizide verstreut, was auch wiederum die Nahrungskette der Vögel unterbricht.
Vogelfütterung im Winter:
Studien belegen, dass eine winterliche artgerechte Fütterung den Vögeln nicht schadet, sondern im Gegenteil, nur hilft. Jeder Eigenheimbesitzer weiß, welche Vögel sich in seinem Garten aufhalten und welches Futter er dafür zur Verfügung stellt. Für Meisen kann Meisenfutter nicht schaden und für Fischreiher kann man schon ruhig einmal ein paar Koi- Karpfen in den Teich setzen, solange er nicht zugefroren ist, sie werden garantiert wiederkommen. ( Nicht die Koi- Karpfen)
Die Gegner:
Es ist auch richtig, dass die Fütterung ein Eingriff in die Natur darstellen kann, was jedoch bei weitem nicht unbedingt zum Schaden der Vögel sein muss. Schließlich richtet der Mensch täglich Schaden an der Natur. Daher ist eine Fütterung nicht nur logisch, sondern auch sinnvoll.
Die Freunde der Fütterung:
Nicht nur im Garten ist es eine Freude den Vögeln zuzusehen, auch für Kinder ist es ein Erlebnis die heimischen Vogelarten an einem Futterplatz aus nächster Nähe zu beobachten.
Das hat für die Kinder einen hohen pädagogischen Wert, die ökologischen Zusammenhänge zu begreifen.
Wie kann den Vögeln im Garten geholfen werden:
Dekorative Plätze im Garten, in der Nähe einer Außenlampe, auf der Matratze ihrer Gartenliege oder auf einem alten Gartenstuhl, einem Tisch oder einfach nur einem Vogelhaus. Wichtig ist die Aufstellung an einem ruhigen Platz, damit sich die Vögel unbeobachtet in ihrer Natur fühlen.